„Unwürdig sterben?“ – Sterbebegleitung und Sterbehilfe

Zielgruppe: Ehrenamtliche, Interessierte, Pflegende Hospiz, Pflegende Palliative Care

Ort: Palliativ- und Hospizakademie der Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg, Bärstraße 9, 39104 Magdeburg

Umfang: Tagesseminar

Kurskoordination: Dorothea Schnee, Krankenschwester, Sozialpädagogin, Systemische Therapeutin, Palliative Care-Fachkraft, Leiterin Palliativ- und Hospizakademie Magdeburg

Teilnehmerplätze: 8 – 16

Kursgebühr: 140 Euro
 

Anmeldung: bis 22.02.2023

© Konstanze Gruber - stock.adobe.com

Unwürdig sterben zu müssen – das ist laut vieler Umfrageergebnisse eine der größten Ängste in unserer Gesellschaft.

Diese Angst umfasst nicht nur eine unerwünschte technisch-medizinische Überversorgung, sondern ebenso die Sorge, bei zunehmender Ressourcenknappheit nicht mehr auf angemessene und kompetente Versorgung am Lebensende hoffen zu können.

Weit verbreitet ist auch die Vorstellung, bei einer unheilbaren Erkrankung unter Qualen und Schmerzen sterben zu müssen.

Die Angst vor Sinnlosigkeit oder gravierender Veränderung der gesamten Lebenssituation spielt hier eine zentrale Rolle. Solche Befürchtungen sind oftmals Motivation für den Ausdruck von Sterbewünschen und Forderungen nach Sterbehilfe (Tötung auf Verlangen).

Dies macht eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema, auch vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte sowie ethischen und religiösen Fragestellungen und juristischer Fragen erforderlich.
 

Lerninhalte:

  • Reflexion der eigenen Einstellung zum Thema
  • Gibt es menschliches Recht auf Behandlungsabbruch?
  • Gibt es Umstände, die einen Sterbewunsch auslösen? Welche?
  • Definition und Grundlagen zur Sterbebegleitung und Sterbehilfe
  • Rechtliche Grundlagen und gesellschaftliche Diskussion in Deutschland
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