Schmerztherapie aus pflegerischer Sicht

Zielgruppe: Altenhilfe, Führungskräfte, Pflegende Hospiz, Pflegende Palliative Care

Ort: Palliativ- und Hospizakademie der Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg, Bärstraße 9, 39104 Magdeburg

Kurs/ Seminar/ Workshop: Tagesseminar

Referent: Julia Lehmann, DGP-zertifizierte Kursleiterin, Pain Nurse, ausgebildete Hospizdienstkoordinatorin

Preis: 120 Euro

Teilnehmerplätze: 10 – 16

Hinweise zur Anmeldung:
Anmeldungen bitte mit vollständigem Namen, Berufsbezeichnung, E-Mail-Adresse und evtl. Telefonnummer sowie Rechnungsadresse

Anmeldeschluss: 19.05.2020

Eines der Kardinalsymptome in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sind teilweise schwer kontrollierbare Schmerzen. Eine gute Patientenbeobachtung, Symptomeinschätzung und ein sicherer Umgang in der Verabreichung von Schmerzmedikamenten sowohl in der Basistherapie als auch in der Bedarfsmedikation nach ärztlicher Anordnung sind die Basis palliativpflegerischen Handelns.

Das WHO-Stufenschema der Schmerztherapie wird vermittelt, Ängste und Vorbehalte im Umgang mit Opiaten in therapeutischen Teams oder bei den Patienten und ihren Zugehörigen werden besprochen und mit „Morphinmythen“ wird aufgeräumt.

Die Fähigkeit des Zuordnens verschiedener Schmerzarten und Schmerzqualitäten wird trainiert, wodurch Sicherheit im Umgang mit Co-Analgetika und Begleitmedikamenten ermöglicht wird.

Bei bewusstseinsverändernden und demenziell veränderten Menschen gestaltet sich die Schmerzeinschätzung in Lokalisation, Stärke und Qualität oft schwierig. Anhaltspunkte zur Einschätzung der Symptomlast werden gegeben und Möglichkeiten und Grenzen von Erfassungs- und Dokumentationshilfen wie Schmerz-Assessments und Schmerzskalen werden diskutiert.

Adjuvante pflegerische Möglichkeiten der Schmerzlinderung wie zum Beispiel Wickel, Auflagen und Einreibungen mit schmerzlindernden Ölen und Salben werden gezeigt und ausprobiert.

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