Medikamentöse und nichtmedikamentöse Maßnahmen bei Übelkeit, Erbrechen und Obstipation

Zielgruppe: Altenhilfe, Führungskräfte, Pflegende Hospiz, Pflegende Palliative Care, Pflegende

Ort: Palliativ- und Hospizakademie der Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg, Bärstraße 9, 39104 Magdeburg

Kurs/ Seminar/ Workshop: Tagesseminar

Referent: Julia Lehmann, DGP-zertifizierte Kursleiterin, Pain Nurse, ausgebildete Hospizdienstkoordinatorin

Preis: 120 Euro

Teilnehmerplätze: 10 – 16

Hinweise zur Anmeldung:
Anmeldungen bitte mit vollständigem Namen, Berufsbezeichnung, E-Mail-Adresse und evtl. Telefonnummer sowie Rechnungsadresse

Anmeldeschluss: 13.11.2020

Palliativpatienten leiden häufig unter Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, was viel Kraft kostet, die Lebensqualität massiv einschränkt und kaum Raum für positive Gestaltungsmöglichkeiten der letzten Lebenszeit lässt. Erbrochen wird nicht nur Nahrungsbrei, sondern auch Gallensaft, Altblut und im schlimmsten Fall Stuhlgang, also Miserere.

Wie können wir unsere Patienten pflegerisch unterstützen. Mit welchen Medikamenten lässt sich in der palliativen Situation Übelkeit und Erbrechen vorbeugen und eindämmen? Welche alternativen Therapiemöglichkeiten gibt es?

Diesen Fragen wird im Seminar nachgegangen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird ein sicheres Handeln in der Symptomlinderung vermittelt.

Eine Nebenwirkung der schmerztherapeutisch unverzichtbaren Opiate ist die Obstipation. Bei Raumforderungen im Gastrointestinaltrakt wird diese neben anderen denkbaren Ursachen oft durch Tumorinfiltration des Darmes ausgelöst.

Verschiedene schulmedizinische und pflanzliche Maßnahmen werden besprochen sowie Wickel, Auflagen und Einreibungen mit entlastenden Ölmischungen gezeigt.

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