Aufbaumodul Ernährung und Flüssigkeit am Lebensende, Umgang mit den Symptomen Übelkeit, Erbrechen und Ödemen

Zielgruppe: Pflegende mit Abschluss Palliative Care 160h und 120h, SAPV

Ort: Palliativ- und Hospizakademie der Pfeifferschen Stiftungen Magdeburg

Umfang: 2-Tagesseminar

Kurskoordination: Dorothea Schnee, Krankenschwester, Sozialpädagogin, Palliative Care-Fachkraft, Systemische Therapeutin. Leiterin Palliativ- und Hospizakademie Magdeburg

Teilnehmerplätze: 8 – 16

Kursgebühr: 295 Euro

Hinweis: Die Zertifizierung ist bei der DGP beantragt.

Bildungsurlaub: wird beantragt

Anmeldung: bis 18.10.2024

© Konstanze Gruber - stock.adobe.com

Die Zertifizierung ist bei der DGP beantragt.

 

Sind wir gesund, ist Essen und Trinken eine Quelle für Kraft, Lebensfreude, Lust und Geselligkeit. Am Lebensende wird dieses Thema jedoch nicht selten zur Last für den Sterbenden, für die Angehörigen, das multiprofessionelle Team und die ehrenamtlich Begleitenden.

Wie kann Nahrung schmackhaft angeboten werden, wenn Aversionen, Schluck- oder Verträglichkeitsstörungen vorliegen oder sich entwickeln? Wie kann man damit umgehen, wenn Sterbende auf Nahrung und Flüssigkeit freiwillig verzichten wollen? Wie kommunizieren alle Beteiligten wertschätzend und lösungsorientiert darüber? Thematisiert werden soll der oft fließende Übergang von der Ernährung zur Lebensverlängerung und Steigerung der Lebensqualität hin zur Begrenzung der Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr als entlastende Maßnahme bei fortgeschrittener Erkrankung.

Themeninhalte:

  • anhand von Fallbeispielen werden die Inhalte der Palliative Care Weiterbildung aufgefrischt und aktuelle therapeutische Standards vermittelt
  • Möglichkeiten und Grenzen von künstlicher Ernährung
  • Symptomlinderung rund um Essen und Trinken
  • „Genuss statt Muss“
  • Kommunikation in schwierigen Situationen
  • medikamentöse/nichtmedikamentöse Möglichkeiten zur Behandlung von Übelkeit, Erbrechen
  • Reflektion der eigenen Haltung und Handlungsimpulse
  • interdisziplinärer und multiprofessioneller Austausch
  • Etablierung fachlicher Netzwerke
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